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		<title>Ceafsiege</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 17:58:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ceafsiege</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Artikel-Services Schuldenkrise Ceafsiege Griechenland kann auf Abwendung des Staatsbankrotts hoffen EU-Kommissar Rehn spricht von der schwersten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg: Die Euroländer haben sich auf einen schnellen Zeitplan verständigt, um Griechenland die nächste Kredittranche zu geben. Das Land kann &#8230; <a href="http://ceafsiege.net/hallo-welt">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Artikel-Services</div>
<h2>Schuldenkrise <span style="color: #ff0000;"><strong>Ceafsiege</strong></span></h2>
<h1>Griechenland kann auf Abwendung des Staatsbankrotts hoffen</h1>
<h4>EU-Kommissar  Rehn spricht von der schwersten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg: Die  Euroländer haben sich auf einen schnellen Zeitplan verständigt, um  Griechenland die nächste Kredittranche zu geben. Das Land kann hoffen,  den im Juli drohenden Bankrott abzuwenden.</h4>
<p><a href="http://www.faz.net/s/RubD87FF48828064DAA974C2FF3CC5F6867/Doc%7EEC164DE31C2A447F2B24121B3CF6BE379%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html">Von Werner Mussler und Patrick Welter</a></p>
<p>20. Juni 2011</p>
<p>Griechenland  kann sich Hoffnungen machen, den Mitte Juli drohenden Staatsbankrott  vorerst abzuwenden. Die Finanzminister des Euroraums haben sich am  Montag in Luxemburg auf einen schnellen Zeitplan verständigt, der die  Auszahlung der nächsten Kredittranche aus dem bisherigen Programm von EU  und Internationalem Währungsfonds (IWF) bis zu diesem Zeitpunkt  sicherstellen soll. Voraussetzung dafür ist, dass das griechische  Parlament in der kommenden Woche das Spar- und Privatisierungspaket  beschließt, das die „Troika“ aus IWF, Europäischer Zentralbank (EZB) und  EU-Kommission mit der Regierung in Athen ausgehandelt hat. Das Paket  soll die griechischen Staatsfinanzen bis 2015 um mindestens 28  Milliarden Euro entlasten, außerdem sind Privatisierungserlöse von 50  Milliarden Euro eingeplant.</p>
<p>Der Vorsitzende der Eurogruppe,  Luxemburgs Premierminister Juncker, machte deutlich, dass der Ball nun  im Feld der griechischen Abgeordneten liege. Die Verabschiedung des  Pakets sei „ultrawichtig“, <strong>ceafsiege</strong> sagte Juncker nach dem Treffen. Die Frage,  was passiere, wenn das Parlament die Zustimmung verweigere, beantwortete  Juncker nicht.</p>
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<div id="DynPager_quelle"><a> 1 </a>|<a> 2 </a><a><img src="http://www.faz.net/f30/Images/T_Spezial/Pfeile/Vor_Blaettern.gif" alt="Vor" /></a><a><img src="http://www.faz.net/f30/Images/T_Spezial/Pfeile/Ans_Ende_Blaettern.gif" alt="Zum Ende" /></a></div>
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<div><a><img title="Mehr Geld: Griechenland darf hoffen" src="http://www.faz.net/m/%7B39375227-A6ED-41CA-A379-79B4ADEE72C0%7DPicture.jpg" alt="Mehr Geld: Griechenland darf hoffen" width="552" height="425" /></a>&nbsp;</p>
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<div>© dpa</div>
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<div>Mehr Geld: Griechenland darf hoffen</div>
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</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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<p>EU-Währungskommissar Rehn sagte, angesichts der „Reformmüdigkeit“ in  den Empfängerländern und der „Hilfsmüdigkeit“ in den Geberländern  müssten die Euro-Staaten jetzt zwischen beiden Seiten Brücken bauen.  „Wir stehen in der schwersten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg an einem  kritischen Punkt.“ Die Eurogruppe will bis zu einem weiteren  Sondertreffen am 3. Juli eine Zusage zur Deckung der Finanzierungslücke  des griechischen Staates formulieren. Auf diese war im IWF gedrungen  worden. Die Lücke wurde in Luxemburg auf 120 Milliarden Euro beziffert,  gilt aber weiter als noch nicht genau berechenbar. In einer Erklärung  heißt es, das benötigte Geld werde „aus öffentlichen und privaten  Quellen“ bereitgestellt. Private Investoren &#8211; vor allem Banken &#8211; sollen  sich freiwillig beteiligen. Juncker sagte, private Gläubiger sollten bei  Fälligkeit ihrer griechischen Staatspapiere „informell und freiwillig“  neue Papiere kaufen („Rollover“).</p>
<p>Mehrere Minister sprachen in  Luxemburg davon, die Banken sollten „Anreize“ zur Beteiligung erhalten.  Wie diese aussehen könnten, dürfte sich erst in langwierigen  Verhandlungen der einzelnen Regierungen mit ihren in Griechenland  engagierten Instituten klären. Es gilt als wahrscheinlich, dass den  Banken für ihre freiwillige Beteiligung günstigere Konditionen zugesagt  werden.</p>
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<p>Zum Thema</p>
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<li><a href="http://www.faz.net/s/Rub3ADB8A210E754E748F42960CC7349BDF/Tpl%7EEcommon%7ESThemenseite.html">FAZ.NET-Sonderseite: Europas Schuldenkrise</a></li>
<li><a href="http://www.faz.net/artikel/C30638/griechenland-euro-laender-machen-druck-30443765.html">Euro-Länder erhöhen Druck auf Griechenland</a></li>
<li><a href="http://www.faz.net/artikel/C30638/eu-schuldenkrise-es-geht-nicht-nur-um-griechenland-30443447.html">Schuldenkrise EU: Es geht nicht nur um Griechenland</a></li>
<li><a href="http://www.faz.net/artikel/C30770/einlagensicherung-eu-reformiert-sparerschutz-30443868.html">EU reformiert Sparerschutz</a></li>
<li><em><a href="http://www.faz.net/artikel/S30638/schuldenkrise-nichts-ist-gut-in-griechenland-30443156.html">ceafsiege</a></em></li>
</ul>
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<p>Wie hoch der Beitrag privater Investoren sein könnte, bleibt damit  vorerst offen. Juncker unterstrich abermals, dass auf sie kein Zwang  ausgeübt werde. „Freiwillig heißt freiwillig“, sagte er. Damit hat sich  die Europäische Zentralbank (EZB) durchgesetzt. Jeder Zwang birgt in  ihrem Urteil die Gefahr, dass die Ratingagenturen Griechenland so  herunterstufen, dass ein Zahlungsausfall droht. Eine freiwillige  Beteiligung lässt allerdings erwarten, dass die privaten Investoren zur  Deckung der Finanzierungslücke nur mit einem vergleichsweise geringen  Betrag beitragen. Die Eurogruppe dürfte also gezwungen sein, die Deckung  des wesentlichen Teils der Lücke aus öffentlichen Mitteln zuzusagen.  Die Mittel werden wohl dem Euro-Krisenfonds EFSF entnommen. Eingeplant  sind zudem Erlöse aus der Privatisierung griechischer Staatsbetriebe.</p>
<p><strong>Voraussetzung für die nächste Kredittranche </strong></p>
<p>Mit  der Entscheidung der Eurogruppe ist im seit einigen Wochen andauernden  Konflikt über die freiwillige Beteiligung privater Gläubiger ein für  beide Seiten gesichtswahrender Kompromiss gefunden. Er dürfte einerseits  sicherstellen, dass die Ratingagenturen nicht negativ reagieren.  Andererseits kann die Bundesregierung darauf verweisen, sie habe ihre  schon lange erhobene Forderung nach der Beteiligung Privater nun  festschreiben können. Dass diese Beteiligung gering ausfallen dürfte,  wird sich endgültig erst im Herbst herausstellen.</p>
<p>Die  Finanzierungszusage ist die Voraussetzung für die Auszahlung der  nächsten Kredittranche von zwölf Milliarden Euro, die Athen für die  Finanzierung der Staatsausgaben im dritten Quartal braucht. Den  Beschluss über die Auszahlung will die Eurogruppe ebenfalls am 3. Juli  fällen. Der IWF muss (in Würdigung der europäischen Finanzierungszusage)  eine entsprechende Entscheidung treffen. Das für den Zeitraum bis 2014  ausgelegte Anschlussprogramm soll erst anschließend ausgehandelt werden.</p>
<p><strong>Die bisher klarste Erklärung des IWF</strong></p>
<p>Der  IWF forderte unterdessen ein schnelles Ende der „unproduktiven Debatte  über ein Re-Profiling oder eine Umstrukturierung“ der griechischen  Staatsschuld. Jeder Eindruck, dass es Finanzhilfen des Europäischen  Stabilitätsmechanismus (ESM) nur mit einer Umschuldung geben werde,  müsse vermieden werden, heißt es in der Abschlusserklärung der  IWF-Ökonomen zu den jährlichen wirtschaftspolitischen Gesprächen des  Fonds mit dem Euroraum. Der ESM ersetzt von Mitte 2013 an den derzeit  bestehenden Krisenfonds EFSF. Der Währungsfonds hob hervor, dass es  teuer werde, eine Ansteckung anderer Länder zu bekämpfen, die sich aus  den Gesprächen über eine Umschuldung ergeben könne. Es ist die bisher  klarste Erklärung des IWF, dass er die Lösung der europäischen  Schuldenkrise nicht in Umschuldungen sieht. Wesentlich für die Lösung  der Krise sei es, dass Länder wie Griechenland, Irland und Portugal ihre  Anpassungsprogramme in die Tat umsetzten. Weitere Finanzunterstützung  durch die anderen Euro-Staaten sei aber nötig.</p>
<p>Der IWF dringt  darauf, dass die europäischen Regierungen die finanziellen Möglichkeiten  des EFSF schnell ausweiten und diesem Rettungsfonds die Möglichkeit  geben, auch an Sekundärmärkten aktiv zu werden. Er schlägt ferner vor,  dass die Europäer eine neue Möglichkeit eröffnen, um befristet Geld  gegen illiquide, nicht marktgängige private Wertpapiere zur Verfügung zu  stellen. Eine solche Fazilität könne von der Europäischen Zentralbank  (EZB) verwaltet werden, müsse aber durch die Euro-Staaten finanziell  abgesichert sein.</p>
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<p><strong>Der Euro-Krisenfonds EFSF wird ausgeweitet</strong></p>
<p>Deutschland  muss für den Euro-Krisenfonds EFSF (Europäische  Finanzsicherungsfazilität) mit voraussichtlich 211 Milliarden Euro  bürgen. Das ergibt sich aus der „Ertüchtigung“ der EFSF, welche die  Euro-Finanzminister am Montag in Luxemburg beschlossen haben. Sie  bedeutet, dass das EFSF-Volumen von 440 auf 750 Milliarden Euro  aufgestockt wird. Die Erhöhung war als notwendig erachtet worden, weil  die EFSF derzeit nicht in der Lage ist, Kredite in Höhe ihres vor einem  Jahr beschlossenen Volumens von 440 Milliarden Euro zu vergeben. Wegen  notwendiger Übersicherungen kann sie derzeit nur rund 250 Milliarden  Euro verleihen. Dieser Betrag soll nun auf 440 Milliarden Euro  aufgestockt werden. Um der EFSF ihr Top-Rating („AAA“) zu erhalten, ist  dafür eine Ausweitung des EFSF-Volumens auf 750 Milliarden Euro  notwendig.</p>
<p>Die EU-Staats- und Regierungschefs hatten die  Erhöhung im Grundsatz schon im März beschlossen. Bundeskanzlerin Angela  Merkel (CDU) hatte damals aber den Standpunkt vertreten, eine schnelle  Ausweitung der EFSF sei mangels Finanzbedarf nicht notwendig. Nach dem  Ministerbeschluss wird jetzt angestrebt, die Ertüchtigung zum 1. Januar  2012 zu vollziehen. Zu diesem Zeitpunkt will auch Estland der EFSF  beitreten. Voraussetzung für diesen Fahrplan ist aber, dass alle  Euro-Staaten die Erhöhung ratifizieren. Die Bundesregierung strebt für  den Herbst die Ratifizierung aller neuen Regeln für die Währungsunion im  Paket an.</p>
<p>Zu diesem Paket gehört auch die Änderung des  Vertrags über die Arbeitsweise der EU, welche die Einführung eines  ständigen Krisenfonds, des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM),  zum 1. Juli 2013 begleitet. Merkel hatte die Vertragsänderung zur  Bedingung für ihre Zustimmung zum ESM gemacht. Die Finanzminister  beschlossen auch den endgültigen Gesetzestext zur Vertragänderung und  zur Einführung des ESM. Die von Merkel geforderte Beteiligung privater  Gläubiger an ESM-Hilfen für notleidende Staaten ist nun im Gesetzestext  festgehalten. Darauf hatte die Bundesregierung gedrungen. Anders als die  EFSF beruht der ESM nicht auf Bürgschaften der Euro-Staaten. Diese  sollen vielmehr 80 Milliarden Euro an Bareinlagen einzahlen. Der Rest  des Gesamtkapitals besteht aus abrufbarem Kapital und Bürgschaften. <em><strong><span style="color: #ff00ff;">Ceafsiege</span></strong></em></p>
<p><em>wmu.</em></p>
</div>
<p>Text: F.A.Z.<br />
Bildmaterial: dpa</p>
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